KONITZER & TAFEL Managementberatung GmbH

Düsseldorf | Köln

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Karriere-Coaching

Fallbeispiele

Berufliche Entwicklung durch privates Engagement

Herr C., 39, fühlte sich nach 3-jähriger Tätigkeit als Leiter Investor Relations eines deutschen Industrieunternehmens unterfordert. Darunter litt seine Motivation und er wurde in der Zusammenarbeit mit Kollegen dünnhäutiger. Sein Ansehen im Unternehmen sah er dadurch gefährdet.

Obwohl die Position normalerweise eine weitere Karriere im Unternehmen begünstigt, gab es auf absehbare Zeit keine andere adäquate Position. Einen Wechsel schloss er aus privaten Gründen aus.

Nach einigen Gesprächen im Rahmen des Karriere-Coaching definierten wir daher als Ziel, dass Herr C. einen stärkeren Ausgleich im privaten Umfeld suchen sollte. Nach einiger Zeit übernahm er Verantwortung im Sportclub eines seiner Kinder. Durch den Ausgleich wurde er spürbar ruhiger und souveräner.

Ein Jahr später konnte er die Position des Leiters Controlling in einem Tochterunternehmen besetzen.

Der Karriereschritt nach einem Auslandsaufenthalt bleibt aus – was nun?

Herr Dr. G., 41, war in der Entwicklung eines US-amerikanischen Chemieunternehmens in Deutschland tätig. Um einen nächsten Karriereschritt zu machen, ging Herr Dr. G. in die Zentrale des Unternehmens in die USA. Nach knapp 3 Jahren im Ausland kehrte er zurück nach Deutschland. Die neue Position war kein echter Karriereschritt, obwohl der Auslandsaufenthalt ihm so angekündigt worden war. Auch hatte sich im deutschen Tochterunternehmen einiges verändert, so dass er das Gefühl hatte, in ein neues Unternehmen zurück zu kehren. Einziger Vorteil der neuen Situation für ihn war, dass seine Familie sich wieder sehr wohl fühlte in Deutschland.

In verschiedenen Gesprächen ist es gelungen, Herrn Dr. G. wieder an die deutsche Umgebung zu gewöhnen. Er erkannte, wie vielfältig die Vorteile der Rückkehr nach Deutschland für ihn und vor allem für seine Familie waren. Auch der Auslandsaufenthalt gewann neues Gewicht, als er begann, diese Zeit nicht nur aus der Karriereperspektive zu betrachten. Auf dieser Basis entwickelten wir gemeinsam neue Ziele, die der veränderten Situation entsprachen. Wichtig für den Beratungserfolg war, dass Herr Dr. G. in der für ihn zunächst enttäuschenden Lage durch das gemeinsame Gespräch schnell zu einer Neubewertung seiner Situation kam. Daraus gewann er Kraft für die Gestaltung seiner weiteren Zukunft.

Nachdem er ein ¾ Jahr wieder in Deutschland war, wechselte Herr Dr. G. als Leiter Projektmanagement in eine Funktion, die europaweit eine enge Zusammenarbeit mit Abnehmern und der eigenen Forschungsabteilung sicher stellte. Nach 8 Treffen innerhalb von 6 Monaten konnten wir das Karriere-Coaching erfolgreich abschließen.

Zügige Karriere zur Partnerin einer renommierten Unternehmensberatung – dann gefährdeten persönliche Konflikte den Erfolg

Frau Y., 38, war Partnerin einer renommierten Unternehmensberatung. Ihre Karriere verlief zügig. Sie beschrieb sich als ausgesprochen ehrgeizig und leistungsorientiert. Diese Haltung war für das Studium und die ersten Karriereschritte sehr hilfreich. Als Partnerin wurde es jedoch zunehmend schwieriger für sie, da sie die Abstimmungsprozesse und Arbeitsstile mit einigen Kollegen als unerträglich empfand. Daher gelang es Frau Y. nicht, sich richtig zu vernetzen und Mentoren für sich zu entwickeln. Der berufliche Erfolg, der Entwicklung der Karriere, schien gefährdet zu sein.

Gemeinsam haben wir intensiv an Frau Y. Werten und Erwartungen gearbeitet. Ein großes Thema waren Toleranz und damit auch Geduld. In einem zweiten Schritt haben wir gezielt ein Netzwerk im Unternehmen aufgebaut. Aufgrund ihrer hohen Reisetätigkeit haben wir nach 2 Treffen die Beratung telefonisch weiter geführt. An konkreten Beispielen haben wir Handlungsalternativen zu Frau Y. spontaner, schnell verletzender Reaktion entwickelt.

Dabei half ihr der mit der Beratung verbundene Fachaustausch, der ihr das nötige Fachwissen über verschiedene Persönlichkeitsprofile vermittelte. Sie erkannte, dass andere als ihre eigenen Verhaltensweisen nicht als Angriff auf sie zu verstehen sind, sondern zunächst einmal der natürliche Ausdruck einer anderen Persönlichkeitsstruktur.

Nach 9 Monaten haben wir die Zusammenarbeit erfolgreich abgeschlossen, da Frau Y. deutlich an Sicherheit im Umgang mit den Spielregeln einer Partnergesellschaft gewann. Die Zeitanteile, die sie für die Bewältigung vermeintlicher Konflikte verbrauchte, nahmen signifikant ab.

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